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13. Juni 2026

Der Rhino spricht jetzt PROFINET

Native PROFINET-Anbindung: Einstecken, GSDML laden, in TIA konfigurieren – fertig. Kein Gateway, kein Umweg.

Es gibt Meilensteine, die laut sind – eine neue Baugröße, ein Rekordwert auf dem Datenblatt. Und es gibt die anderen, die nach aussen leise wirken und trotzdem viel mehr verändern: weil sie eine Hürde wegnehmen, an der vorher jedes Projekt hängen blieb.

Der Rhino spricht ab sofort PROFINET. Nativ, direkt, ohne Zwischenschicht. Damit fällt genau die Hürde, die uns in den letzten Monaten am häufigsten begegnet ist – nicht die Frage, ob der Rhino seine Achse beherrscht, sondern ob er sich ohne Reibung in die Umgebung einfügt, die Sie ohnehin schon betreiben.

Was sich konkret ändert

Bislang war ein Linearantrieb in einer Siemens-Welt manchmal ein Fremdkörper. Es brauchte ein Gateway, eine Protokollumsetzung, manchmal eine eigene Steuerung daneben – und mit jeder dieser Schichten kam ein Stück Latenz, ein Stück Fehlerquelle und vor allem ein Stück Integrationsaufwand, den am Ende Ihr Engineering-Team ausbaden musste.

Das entfällt. Der Rhino ist jetzt ein vollwertiger PROFINET-Teilnehmer. Der Ablauf ist so unspektakulär, wie er sein sollte: einstecken, GSDML-Datei laden, im TIA-Portal konfigurieren. Der Antrieb taucht in Ihrer Topologie auf wie jedes andere Siemens-Gerät, mit den Diagnose- und Parametrierwegen, die Ihre Leute im Schlaf bedienen. Keine fremde Bedienlogik, kein zweites Tool, kein „dafür müssen wir erst den Kollegen fragen, der das eine Gateway kennt".

Für die Ingenieurin am TIA-Portal heisst das: Der Rhino verhält sich, wie sie es erwartet. Für den technischen Einkäufer und den Projektverantwortlichen heisst es etwas anderes, aber genauso Konkretes: weniger Engineering-Stunden bis zur Inbetriebnahme, weniger Hardware im Schaltschrank, weniger Komponenten, die später jemand warten und ersetzen muss.

Warum das mehr ist als ein Häkchen im Datenblatt

„PROFINET-fähig" steht auf vielen Datenblättern. Der Unterschied liegt im Wort nativ. Ein per Gateway angebundener Antrieb ist PROFINET-fähig auf dem Papier – im Projekt bedeutet er Zusatzhardware, zusätzliche Konfiguration und eine Schnittstelle mehr, die ausfallen kann. Native Anbindung heisst, dass die Schnittstelle im Antrieb selbst sitzt und nichts dazwischen steht.

Das verschiebt etwas Grundsätzliches an der Position des Rhino. Er ist nicht länger die Komponente, die man trotz Integrationsaufwand einsetzt, weil sie auf der Achse überlegen ist. Er wird zu der Komponente, die man einsetzt, weil sie beides liefert – die Leistung und die reibungslose Integration in genau die Infrastruktur, die in einem Grossteil der Maschinen ohnehin läuft.

Und das ist der Punkt, der über diesen einen Meilenstein hinausweist: Eine Technologie setzt sich nicht durch, weil sie im Labor beeindruckt, sondern weil sie sich in den Alltag einfügt, ohne ihn umzubauen. Genau diesen Schritt geht der Rhino jetzt.

Wofür der Rhino überhaupt da ist

Wenn die Integration kein Thema mehr ist, lohnt sich der Blick auf das, was den Rhino von Anfang an ausgemacht hat – gerade für alle, die ihn jetzt zum ersten Mal ernsthaft in Betracht ziehen.

Der Rhino ist ein hochintegriertes Linearbewegungsmodul mit patentiertem integriertem Gewichtsausgleich. Motor, Mechanik, Regelung und Gewichtsausgleich stecken in einem einzigen, in sich stimmigen Modul. Kein externes Gegengewicht, keine Pneumatik, kein Anbau, der erst konstruiert und abgestimmt werden muss.

Seine Stärke spielt der Rhino dort aus, wo es im Maschinenbau am teuersten ist: an der Vertikalachse. Die Vertikalachse ist die energieintensivste Achse einer Maschine, weil sie permanent gegen die Schwerkraft arbeitet – im Stillstand wie in der Bewegung. Der integrierte Gewichtsausgleich nimmt dem Antrieb genau diese Daueraufgabe ab. Das senkt den Energiebedarf, entlastet die Mechanik und macht das Verhalten der Achse vorhersehbarer. Was beim klassischen Aufbau eine Kombination aus Motor, Bremse, Gegengewicht und Verrohrung war, ist beim Rhino ein Modul.

Für Sie als OEM oder Integrator bedeutet diese Integration weniger Konstruktionsarbeit und kürzere Entwicklungszeiten. Für den Anwender in der Produktion bedeutet sie Energieeffizienz, höhere Verfügbarkeit und spürbar weniger Wartung. Die native PROFINET-Anbindung sorgt nun dafür, dass dieser Nutzen ohne Integrationsschmerz dort ankommt, wo er gebraucht wird.

Der Rhino ist serienreif. Es gibt erste Kundeninstallationen, es gibt Wiederholaufträge, und der Antrieb ist entwickelt und konstruiert in der Schweiz.

Jetzt: 3–5 Early Adopter gesucht

Bevor die PROFINET-Schnittstelle offiziell auf den Markt geht, suchen wir drei bis fünf Unternehmen, die sie gemeinsam mit uns in echten Applikationen verifizieren – nicht im Datenblatt, sondern in Ihrer Maschine.

Als Early Adopter bekommen Sie:

  • Direkten Einfluss auf das finale Produkt. Was Sie in der Praxis brauchen, fliesst in die Schnittstelle ein, solange sie noch formbar ist.
  • Priorisierten Support durch unser Engineering-Team. Sie reden mit den Leuten, die den Rhino gebaut haben, nicht mit einer Hotline.
  • Zugang vor dem offiziellen Launch. Sie sind vorn, bevor es andere sind.
  • Eine gemeinsame Case Study. Ihre Anwendung, Ihre Sicht – und Ihre Sichtbarkeit.

Wenn Sie Linearantriebe in einer Siemens-Umgebung betreiben oder das planen, ist jetzt der richtige Moment, mit uns zu sprechen.

Compact Motion GmbH · Bern · compactmotion.ch Michael Schmid michael.schmid@compactmotion.ch + 41 77 4225042 | Georg Geissler · georg.geissler@compactmotion.ch · +49 151 72411964

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